Schulentwicklung

Schulentwicklung

1) Wir legen großen Wert auf eine gesunde Ernährung und Bewegung

  • Seit 28.10.2010 nehmen wir am durch das von der EU geförderten Schulfruchtprogramm teil, d.h. einmal wöchentlich erhalten alle Kinder Obst oder Gemüse aus einem schulortnahen Lebensmittelbetrieb. In Steinhöring bekommen wir Biogemüse oder –obst  aus dem Betreuungszentrum.
  • Seit dem Schuljahr 2012/13 starten wir gemeinsam in die Woche! Am Montagmorgen treffen sich alle Klassen in der Turnhalle zum gemeinsamen Wochenbeginn. Eine Lehrkraft ist für das Programm verantwortlich. Meist finden Bewegungsübungen zu einem ausgewählten Musikstück statt. Ergänzend wird gesungen und das Wochenmotto bewertet.
  • Im Frühsommer 2013 startete der REWE-Verbund eine Aktion zum gesunden Pausebrot. Daran beteiligten wir uns mit allen Schülern. Die Kinder bereiteten ein gesundes und optisch ansprechendes Pausenbrot zu. Bei einem gemeinsamen Frühstück wurden die „Kunstwerke“ betrachtet und anschließend verspeist. Diese Aktion konnte im Mai 2015 wiederholt werden. Der Firma REWE Steinhöring ein herzliches Dankeschön für die großzügige Spende der gesamten Lebensmittel.
  • Vom Montag, 11. November, bis Donnerstag, 15. November 2012, konnten alle Klassen an einem Klimafrühstück teilnehmen. Anbieter hierfür war das Museum „Umwelt und Natur“ in Ebersberg.
  • Seit mehreren Jahren findet jeweils vor den Ferien in allen Klassen ein gemeinsames Frühstück statt. Jedes Kind leistet einen Beitrag in Form von Getränken und Lebensmitteln. Aus diesen gesunden Nahrungsmitteln wird ein Buffet zusammengestellt. Ansprechend angerichtete Obst- und Gemüseteller laden zum gemeinsamen Speisen ein.
  • Im Juli jeden Jahres findet unser Sportfest statt. Der Elternbeirat besorgt hierfür die Getränke und schneidet Obst und Gemüse, so dass sich die kleinen Sportler in der Pause stärken können.
  • Unsere Schulanfänger erhalten zu Beginn ihrer Schulzeit eine hübsche Pausenbox mit gesunder Brotzeit. Ein kleines Rezeptbuch mit Anregungen für eine gesunde Pausenverpflegung liegt bei.
  • Wichtig finden wir das Trinken. So planen die Lehrkräfte immer wieder Trinkpausen in den Unterricht ein. Von uns favorisiert wird das ausschließliche Trinken von Wasser während des Unterrichts. Allerdings können wir das in den Pausen noch nicht durchgängig durchsetzen. Viele Eltern unterstützen diese Aktion bereits – wir hoffen noch darauf, dass alle mitmachen werden!
  • Das Programm „Voll in Form“ des Kultusministeriums ist von den bayerischen Schulen umzusetzen und fordert regelmäßige Bewegungspausen während des Unterrichts. Daran halten wir uns.

2) Wir fördern das Lesen in allen Jahrgangsstufen

  • Seit dem Schuljahr 2006/2007 findet jährlich ein Leseprojekttag mit Vorlesewettbewerb statt. Das jeweilige Thema des Lesetages wird i.d.R. an einen aktuellen Anlass gekoppelt (z.B. Geburtstag Astrid Lindgren).
  • Dabei sind nun die Kinder gefordert, möglichst fehlerfrei und betont vorzulesen. In jeder Klasse werden die besten beiden Vorleser ermittelt, die dann im Finale gegen die Sieger der Parallelklasse antreten. Neben einer Urkunde erhalten die Sieger einen Buchpreis. Eingebettet ist das Vorlesen in einen Projekttag rund um das Lesen. Weitere vielfältige Aktionen runden diesen Projekttag ab, z.B. der Besuch eines Märchenerzählers, Autorenlesungen etc.
  • Seit dem Schuljahr 2007/2008 nehmen wir mit allen Jahrgangsstufen am Leseprojekt „Antolin“ teil. Eine enge Zusammenarbeit mit der Steinhöringer Gemeindebücherei konnte dabei im Laufe der Zeit entwickelt werden. Alle dort vorhandenen Antolin-Bücher sind extra gekennzeichnet. Am Schuljahresende erwartet die Klassensieger eine Ehrung mit Urkunde und Buchgeschenk. Finanziert wird der Jahresbeitrag seit Beginn an vom Elternbeirat der Grundschule Steinhöring. Ein herzliches DANKESCHÖN dafür!
  • Zweimal pro Woche kann die Gemeindebücherei zu den Pausenzeiten besucht werden.
  • Seit November 2010 beteiligen wir uns aktiv am bundesweiten „Vorlesetag“. Dabei wird ein bestimmtes Thema ausgewählt, zu dem der Projekttag gestaltet wird. Den Kindern wird in Kleingruppen vorgelesen und anschließend wird im Klassenverband eine Arbeit dazu erstellt. Als Vorleser konnten wir außer unseren Lehrkräften viele weitere Personen gewinnen, z.B. engagierte Eltern, prominente Bürger der Gemeinde, den Schulrat, den Bürgermeister, Mitarbeiter der Banken etc.
  • Seit 2011 beteiligen wir uns am „Welttag des Buches“. In jedem Jahr findet dieser am 23. April statt. Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest.  Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Seit Jahren unterstützt uns dabei die Buchhandlung Otter aus Ebersberg. Vielen Dank dafür!
  • Der Elternbeirat stiftet seit Dezember 2012 für jedes Nikolaussackerl eine Lektüre in Form eines Taschenbuches. Diese Bücher werden dann in den Klassen gemeinsam gelesen. Ein herzliches DANKESCHÖN für diese tolle Aktion.
  • Unsere Schule nahm im Schuljahr 2013/14 erstmalig am Vorlesewettbewerb des Rotary-Clubs teil. Auch im Schuljahr 2014/15 waren wir wieder dabei!
  • Unsere 3. Und 4. Klassen beteiligten sich im Schuljahr 2013/2014 zum ersten Mal an dem Projekt „Zeitschriften in die Schulen“, das von der Stiftung Lesen,  des Bundesverbands Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V. und des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. initiiert wurde.  Direkt nach den Osterferien wurden die Klassen frei Haus mit altersgerechten Zeitschriftenpaketen einen Monat lang versorgt. Daraus entwickelte sich eine Projektarbeit rund ums Thema „Lesen von Zeitschriften – Arbeiten mit Zeitschriften“.
  • Im Schuljahr 2015/16 konnten wir vier Lesepatinnen gewinnen, die die Kinder einer Klasse einmal beim Lesenlernen unterstützt haben. Im Schuljahr 2016/17 konnten wir das Projekt ausbauen, da sich nun sieben Lesepatinnen zur Verfügung gestellt haben. So kann in zwei Klassen das Lesen intensiviert werden.

3) Wir achten auf gutes Benehmen und höfliche Umgangsformen

  • Um gutes Benehmen und höfliche Umgangsformen anhaltend anzubahnen, wird über einen bestimmten Zeitraum (meist die Zeit zwischen zwei Ferien) ein Motto ausgerufen, auf dessen Beachtung wir in diesem Zeitraum ein besonderes Augenmerk legen, z.B.  „Wir sind höflich und grüßen einander“ und „Wir helfen uns gegenseitig“ .
  • Wir Lehrkräfte sind uns der Vorbildfunktion bewusst und halten uns strikt auch über den vereinbarten Zeitraum hinaus an das jeweilige Motto.

4) Wir stärken die Kinder durch  Integration und Förderung

  • Im Hinblick auf Integration und Inklusion wurde bereits in den vergangen Jahren gearbeitet, ohne dass „das Kind diesen Namen trug“.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Betreuungszentrum Steinhöring bietet sich hier vorbehaltlos an.
  • In den vergangen Jahren konnten autistische Kinder mit Teilleistungsbegabungen in den Unterricht der Grundschule für mehrere Wochenstunden integriert werden.
  • Auf dieser Basis entwickelte sich eine weitere Zusammenarbeit zwischen unseren Regelklassen und der jeweiligen Klasse des Betreuungszentrums. So wurden gemeinsame Ausflüge veranstaltet und Projekttage zusammen entwickelt z.B. ein Kunstprojekt zum „Blauen Reiter“.
  • Mehrmals nahmen wir an Sponsorenläufen und Sportsommerfesten im Betreuungszentrum teil.
  • Zeitweise wurde der Schwimmunterricht gemeinsam abgehalten.
  • Für 4 Jahre, ab September 2008, war eine sogenannte Außenklasse des Betreuungszentrums  bei uns im Haus untergebracht. Die Kinder der Außenklasse und einer ausgewählten Partnerklasse arbeiteten stundenweise im Unterricht zusammen. Höhepunkt war ein gemeinsamer Schullandheimaufenthalt.
  • Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an unserer Schule eine „inklusiv geführte Partnerklasse“. D. h. die Klasse 1b unserer Schule wird zusammen mit einer Klasse aus der Korbinianschule gemeinsam unterrichtet. Dabei lautet das Motto: So viel gemeinsam wie möglich und nur wenig getrennt wie nötig.
  • Im Schuljahr 2017/18 befinden sich an unserer Schule zwei „inklusiv geführte Partnerklassen“. In enger Zusammenarbeit mit den Klassen 1b (Leitung Frau Beattie) und 3b (Leitung Frau Eberherr) lernen die Kinder der Korbinianschule an unserer Grundschule.

Unser Fazit: Diese Nachbarschaft und Zusammenarbeit war für beide Seiten eine positive Erfahrung. Ein Ziel für die Zukunft muss es sein, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen und fortzuführen.

5) Wir erziehen zu selbstständigem und kompetentem Handeln

  • Wir schaffen regelmäßig neue Materialien an und setzten diese im Unterricht gezielt ein.
  • Offenen Arbeitsformen werden in den laufenden Unterrichtsalltag eingebunden
  • Seit dem Schuljahr 2011/12  sind wir „SINUSSCHULE“. Regelmäßige Fortbildungen und Treffen mit anderen SINUS-Schulen gehören dazu. Dabei arbeiten wir an offenen Lernformen und stellen Arbeitsmaterialien für den kompetenzorientierten Mathematikunterricht her.
  • Materialien, wie Lesespuren etc. werden in den offenen Unterricht integriert, damit die SchülerInnen individuell in ihrem Tempo sinnentnehmend lesen können.
  • Lerntheken, bei denen die Kinder mit allen Sinnen lernen können, werden regelmäßig angeboten. Vielfältige  Kompetenzen werden dadurch angebahnt.
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